Als ich vor 3 Jahren mit dem regelmäßigen Meditieren angefangen habe, habe ich mir ein Sitzkissen gekauft. Es war “sehr eso” vom Aussehen, orange (gut fürs 2. Chakra dachte ich mir), aber nicht gerade mein Stil. Naja, so sehen Meditationskissen halt aus – dachte ich! Als ich bei Nike die Kissen von KASCHUBA HOMMAGE das erste Mal sah, war ich schockverliebt, nein hypnotisiert.
Ich schrieb Gründerin Irina sofort auf Insta und lobte ihre Kreation und bääms wir hatten so eine starke Connection. Ich bin riesen Fan ihrer Art, ihrer Ästhetik, ihrer Auswahl an Emojis, ihrer Sprachnachrichten (und da bin ich picky!) und vor allem ihrer Meditationskissen.

Seit knapp 2 Wochen meditiere ich auf meinem, in das Irina mein Lieblings Mantra eingearbeitet hat: “Wenn ich loslasse, lasse ich los.” und bin so viel konzentrierter und entspannter bei der Medi. Das alte Meditationskissen ist mittlerweile aufgeplatzt und verformt, dieses hier wird ewig halten UND es passt auch noch so schön in die Wohnung. Genug mit der Lobrede, hier kommt ein Interview mit der tollen Frau und Sister Witch hinter dem Label KASCHUBA HOMMAGE. Meet Irina:

Wer bist du und was hat es mit KASCHUBA HOMMAGE auf sich?

Ich bin Irina, ausgebildete Modedesignerin und ich kreiere und fertige Herzblut-Produkte mit nachhaltiger Philosophie. Im Moment liegt der Schwerpunkt auf handgemachten Meditationskissen.


Seit wann gibt es KASCHUBA HOMMAGE und was ist deine Intention mit dem Label?

KASCHUBA HOMMAGE gibt es bereits seit 2008, da habe ich die Marke eintragen lassen, als ich noch in der Ausbildung war. Der Schwerpunkt des Labels liegt auf der Verbindung von traditionellem Handwerk, Nachhaltigkeit und Design mit spirituellen Aspekten (Stichwort GOOD VIBES) mit einfließen zu lassen.

Nach der Ausbildung habe ich einen kleinen Laden eröffnet, ein weiteres Label gegründet, welches viel Aufmerksamkeit benötigt hat und war auf Messen unterwegs. Schon immer hat mich mehr der Hintergrund von Allem interessiert, the big picture, was wir hier als Menschen machen, warum so viel schief läuft, warum wir hier sind und der ganze Kram.

Deswegen habe ich mich auch länger nicht getraut, die Ausbildung zu machen, nur Mode erschien mir irgendwie nicht stimmig und wer braucht eigentlich überhaupt noch was Neues. Als ich mit der Idee einer nachhaltigen Marke um die Ecke kam, haben viele noch gelacht. Ich erinnere mich noch an einen Bankberater, der ernsthaft sagte: Süß, verkaufen Sie dann so diese komischen Taschen, ehm, wie heißen die nochmal, Jutebeutel?

 
Oh man, sowas hört man ja gerne. Was hat dich sonst noch inspiriert?


Der Körper, ja der Körper, dieses faszinierende Ding. Es hat lange gebraucht für mich zu verstehen, dass das jetzt mein Fahrzeug ist und ich mich gut darum kümmern muss. Und darum habe ich zwischendrin eine zweijährige Ausbildung zur Yogalehrerin und dann noch zur Kinesiologin gemacht. Dann kam das überraschende Ende meiner Ehe und bis alles wieder in geordnete Bahnen kam, habe ich ein gutes Jahr pausiert, es war einfach nötig.

 Ich habe mir viele Fragen gestellt, aber dann war klar, dass ich mit voller Fahrt und vollem Herzen wieder starten will. Der Schwerpunkt von KASCHUBA HOMMAGE lag lange auf den sogenannten Schulterstücken, wie Schals, Capes, und Ponchos, alle zu 100% aus recycelten Materialien gemacht, aber dann kam Corona, ich hatte gerade meinen Shop neu aufgesetzt und plötzlich war klar, dass es Meditationskissen sein müssen.


Wie sieht dein Alltag so aus?


Meistens beginnt mein Tag sehr früh, indem ich mich noch im Bett liegend innerlich ausrichte. Danach versorge ich meine Tiere und gehe dann meistens direkt in mein kleines Studio. Vormittags arbeite ich an den Bestellungen und bereite vor. 
Zum Mittag koche ich mir etwas Leckeres, ich koche leidenschaftlich gerne, meistens gesund und kann dabei ganz wunderbar entspannen.

Danach scrolle ich meistens durch Instagram und dann gehe ich mit meinen Hunden raus. Entweder mache ich im direkten Anschluss eine Runde Yoga oder Breathwork und arbeite dann weiter, oder umgekehrt. Ich habe schon länger meine eigene, auf meinen Körper abgestimmte Übungsabfolge, aber um da nicht festgefahren zu werden, probiere ich zwischendurch gerne mal was anderes aus. Ich liebe Kundalini Yoga!

Der spätere Nachmittag ist dann für die restlichen anstehenden Aufgaben vorgesehen, Social Media, Versand, neue Designs, Shop Updates oder die schnöde Buchhaltung. Als One Woman Business kann das gerne mal bis in die Nacht dauern. Den Abend verbringe ich jedoch am liebsten meist mit meinem Freund, den Tieren und der Familie und wenn mir einer früher mal gesagt hätte, ich würde unter der Woche schon um zehn im Bett liegen, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Jetzt genieße ich es jedoch sehr.

 
Wie sieht deine Meditationspraxis aus?


Das gute am Selbstständig sein ist ja, dass man sich die Zeit meist gut einteilen kann. 
Dementsprechend meditiere ich – und na klar auf einem KASCHUBA HOMMAGE Kissen (lacht), wann immer mir danach ist. Die Yogamatte liegt auch in meinem Studio, das hat sich einfach im Laufe der Zeit als am praktischsten herausgestellt.

 Manchmal sind es Fragen, die ich mir stelle und auf deren Antwort ich lauschen will, manchmal sind es auch körperliche Symptome, die Aufmerksamkeit wollen, oder es sind geführte Meditationen zu einem bestimmten Thema. Und manchmal ist mir einfach danach, in der Stille zu sitzen, da klärt sich der Kopf meist von ganz allein. Dabei kommen mir jedoch eigentlich immer Ideen, so dass ich oft gleich wieder aufspringen will!


Du arbeitest Intentionen in deine Meditationskissen ein, wie kann ich mir das vorstellen?


Als ich noch einen Laden hatte, hat es mir immer am meisten Spaß gemacht, mir Zeit für meine Kunden zu nehmen, in den Austausch zu gehen. Energie fließt ja sowieso immer. 
Nun wird das ganze also von analog in die digitale Welt transformiert. Die meisten Kunden kommen über Instagram, ich kann ganz gut einen Eindruck, eine Gefühl für die Person bekommen und mal ehrlich, eine Meditationskissen ist doch etwas ganz privates. Daher habe ich sie auch PRIVATE OMS genannt! Und es ist nur logisch für mich, dass sozusagen auch energetisch auf den Menschen auszurichten, wenn erwünscht. Daher frage ich immer: Gibt es einen speziellen Wunsch, einer Energie oder ein Mantra, welches in das Kissen (oder auch den Schal) mit einfließen soll? Der Austausch darüber ist schön und oft besonders.

Das ist echt zu spüren. Mein Hund Olav liegt ständig neben deinem Kissen und ich bin darauf auch so unglaublich entspannt. Hast du sowas sonst auch schön als Feedback bekommen?

Es geht natürlich auch darum zu schauen, mit welcher Energie ich das Ganze angehe. Mit Ärger zum Beispiel arbeite ich nicht! Ich versuche so pur wie möglich zu sein und einfach ein Kanal. Gehört habe ich schon die schönsten Sachen, dass alle damit kuscheln wollen, dass die Babies immer darauf zu steuern, dass die Haustiere darauf liegen, man lange gut sitzen kann, in der Meditation tolle kraftvolle Ideen kommen und es einfach einen guten Vibe verbreitet. Angesprüht werden die Kissen übrigens mit selbst hergestellten Blütenessenzen aus meinem Garten. Bevor das aber jetzt zu cheesy wird, sagen wir einfach, alle melden zurück, dass es Ihnen sehr viel Freude macht, sogar wenn sie es einfach nur anschauen.


Woran glaubst du?


Ich glaube an Energien, daran, dass wir in einem Frequenz Universum leben, daran, dass wir vieles (aber nicht alles) in der Hand haben, ich glaube an die Liebe, an Eigenverantwortung und Ehrlichkeit, an die Kraft der Natur, der ich mich sehr verbunden fühle und vor allem glaube ich vieles NICHT, was uns so beigebracht wurde.

 
Und was ist dein Sternzeichen?


Aufgrund der vorherigen Antworten mag man es sich denken: Fische natürlich! (lacht)

 

Passt wirklich perfekt! Hast du ein Lieblings Mantra?

“Om Namah Shivaja” begleitet mich schon eine ganze Weile und ich liebe die Version von Ant Na Siftee von White Sun. Ganz oft ist es aber auch einfach, dass ich zu mir sage: “Irina, slow down und stör das Leben nicht beim Wachsen”.

Danke für das schöne Interview, Irina! 🧡